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Endzeitroman
Die Helios-Apokalypse
»Was opferst du, um zu überleben?«
Klappentext
Die siebzehnjährige Mia verbringt mit ihren Eltern den Sommerurlaub in den Alpen. Als unerwartet Sonnenstürme auftreten und sich die Berichte über Katastrophen weit östlich von ihnen unter vermehrt ausfallendem Funk überschlagen, ahnen die drei nicht, dass das verheerende Inferno auch auf Europa zurast.
Gerade noch rechtzeitig können sie sich in ein Bergwerk retten. Zusammen mit anderen Geflüchteten erkennen sie schon bald, dass die Welt außerhalb der Tunnelanlage nicht mehr bewohnbar ist.
Doch ihre Schutzzone verwandelt sich zunehmend in eine Falle. Denn wie lange können sie ohne Nahrung und unter widrigsten Umständen dort überleben?
Kapitel 1
Nordlichter
Mia schloss kurzzeitig die Augen. Ihr wurde bereits etwas übel, doch sie kommentierte Vaters Fahrstil nicht. Wie immer fuhr er viel zu schnell die Passstraße hinauf. Quietschende Reifen oder aufblendender Gegenverkehr hielten ihn selten davon ab, den Fuß vom Gas zu nehmen. Es sollte ja schließlich jeder sehen, was für eine tolle Kutsche er fuhr.
»Geht’s noch?«
Den Kommentar übernahm wie immer Mutter. Erst als sie ihn harsch aufforderte, langsamer zu fahren, ging Vater vom Gas.
Beruhigt lösten sich Mias Fingernägel aus dem Stoff des Rücksitzes und sie öffnete die Augen. »Na endlich! Hab ich euch schon gesagt, dass das der letzte Urlaub mit euch ist?«
»Du kennst meine Fahrweise, seit du auf der Welt bist!«, verteidigte Vater sich. »Aber wenn es dir nicht passt - es fahren auch Busse runter nach Hallein!«
»Dann werde auch ich künftig den Bus nehmen!«, antwortete Mutter an Mias Stelle. »Niemand kann was für diese blöden Funkausfälle! Es wird schon dunkel und du siehst kaum noch was!«
Mia konnte Vaters Ärger gut verstehen, nicht jedoch, dass er ständig ihrer aller Leben riskierte, indem er aufs Gaspedal trat.
»Hey, die Funkausfälle nerven mich garantiert mehr als euch«, moserte sie. »Hallo? Keine mobilen Daten? Keine Chats?«
Mia hatte sich zu dem Urlaub mit ihren Eltern nur überreden lassen, weil Lena, ihre beste Freundin, andere Pläne gehabt hatte. Sie war mit ihrem Freund verreist. Aber sie hatte Mia fest versprochen, dass sie den nächsten Urlaub mit ihr verbringen wolle. Und daran hielt sich Mia fest, während sie auf dem Rücksitz vor sich hin schmollte und sich ausmalte, dass dies nun wirklich der letzte gemeinsame Urlaub mit ihren Eltern war. Und das nicht nur wegen Vaters Fahrstils. Sie konnte auch seine Launen nicht mehr ertragen. Und dass ihre Eltern sich seit Jahren anödeten, machte es nicht besser. Als besonders peinlich empfand sie deren Versuche, all das vor ihr zu verbergen. Sie war schließlich siebzehn Jahre alt und keine acht.
Ein E-Auto war am Straßenrand stehen geblieben, die Fahrerin sah sich Hilfe suchend neben dem Wagen stehend um.
»Selbst schuld!« Statt anzuhalten, umfuhr Vater den Wagen mit süffisanter Miene. »Ich würde die Karre zurzeit einfach stehen lassen. Bisher weiß niemand, welche Auswirkungen die Plasmawolken auf die Elektronik eines E-Autos haben. Warum so ein Risiko eingehen und auf Teufel komm raus seine Grenzen austesten?«
»Oder warum die Passstraße rauf- und runterrasen?«, setzte Mutter nach.
»Ja, ist ja gut.«
Mehr hatte Vater wie immer nicht zu sagen, und Mia ahnte, dass ihnen ein weiterer wortkarger Abend bevorstand. Also nahm sie sich vor, in den Nachtstunden wieder einmal allein irgendwohin zu bummeln.
Ihre Gedanken schweiften nach Hallein zurück. Sie fuhren fast täglich in die Stadt hinab, und wie an jedem Tag bedauerte Mia, dass ihr Ferienzimmer nicht in Hallein selbst, sondern oben in diesem abgelegenen Kaff lag. Vater hatte zu spät gebucht und gerade noch eines ergattert. Es genügte für sie drei. Mia fand es jedoch extrem langweilig zwischen all den Senioren und den lärmenden Kindern.
Abrupt hielt Vater an.
Es gab eigentlich kaum Platz dafür, die Straße war nicht sonderlich breit. Jeder Privatweg war mit Halteverbotsschildern versehen, um Sondengänger abzuschrecken, die besonders nachts verbotenerweise noch unentdeckte Keltengräber plünderten.
»Was machst du? Warum hältst du hier?«, fragte Mutter.
»Seht mal!«, antwortete er knapp, stieg aus und wies nach oben.
Mia kletterte gleichfalls aus dem Auto und blickte nach Osten. Tief unter ihnen zog die Salzach ihre Bahn, die Lichter Halleins funkelten wie Sterne in der Nacht. Doch dann folgte sie Vaters Fingerzeig zum Himmel.
»Was ist das denn?« Ungläubig öffnete sie ihren Mund und hielt kurzzeitig den Atem an. Der Himmel schimmerte grün, gelb, lila. Alle Nuancen gingen ineinander über, es glitzerte, als würde sich das Firmament mit Farbe vollsaugen und diese in einem gigantischen Spektakel spiegeln.
»Das sind Nordlichter!«, hörte sie Vater sagen.
Davon hatte Mia schon gehört. Sie wusste auch, dass zurzeit Nordlichter weit weg von den Polargegenden zu bestaunen sein könnten. Nun war tatsächlich eines zu sehen. Größer als sie es sich je vorgestellt hatte, wie aus einem Traum stammend, wie ein Bogen, der sich ständig änderte. Sie bekam Gänsehaut und konnte den Blick nicht von dieser unerwarteten Himmelserscheinung abwenden.
»Unglaublich!«, flüsterte Vater.
Dass Mutter diesmal gar nichts sagte, verriet Mia, dass auch sie völlig gebannt von diesem Phänomen am Horizont war.
Direkt vor ihnen hielt ein Fahrzeug mit Berliner Kennzeichen. Eine Familie stieg aus und starrte ebenfalls wortlos Richtung Osten.
»Und das soll jetzt für die Funkausfälle verantwortlich sein?«, fragte Mia nach einiger Zeit.
»Nicht die Polarlichter.« Vaters Stimme klang ruhig, und sie erkannte trotz der Dämmerung, dass er sie dabei nicht ansah. Vermutlich konnte auch er seine Augen nicht von diesem Schauspiel abwenden.
»Die Funkausfälle sind eine Auswirkung der Sonnenstürme. Oder genauer die elektromagnetisch geladenen Teilchen der Sonneneruptionen. Sie stören den Funk und im schlimmsten Fall auch Transformatoren in Bauteilen. Bei dem E-Auto von vorhin zum Beispiel.«
Mia hatte es schon Dutzende Male im Radio und auch in den Nachrichten gehört, doch die physikalischen Hintergründe hatten sie bislang nicht interessiert. Etwas ganz anderes war es, nun mit eigenen Augen zu sehen, was diese Sonnenstürme auslösten. Noch immer starrte sie fasziniert zum Himmel und hoffte, es würde nicht bei diesem einmaligen Schauspiel bleiben.
Jetzt erst zog sie ihr Handy hervor und filmte den Himmel. Sonst würde ihr vermutlich zu Hause niemand glauben, dass sie nicht in Nordfinnland oder Norwegen gewesen waren.
»Fahren wir weiter!«, schlug Vater vor. »Wir können das Spektakel von unserem Haus aus sicherlich ebenso gut sehen.« Ehe er wieder in den Wagen stieg, schaute er noch einmal nach oben, drehte sich und schüttelte ungläubig den Kopf. »Meine Güte, der ganze Himmel ist ja voll.«
Nach wenigen Minuten Fahrzeit waren sie auf dem Parkplatz vor ihrer Ferienwohnung angekommen und stiegen aus. Während Mutter und Vater auf das Haus zuliefen, blieb Mia zurück.
»Was ist?«, fragte Mutter, sich nach ihr umdrehend.
»Ich gehe noch etwas durchs Dorf und suche mir eine gute Stelle.«
Mia wartete Mutters Zustimmung nicht ab. Sie machte kehrt, ging eine enge Straße bergauf und blieb erst stehen, als nichts ihren Blick nach Osten verdeckte. Das Schauspiel hatte sich mit fortschreitender Dunkelheit etwas verändert. Das überwiegend grünliche Polarlicht erschien ihr dunkler. Nur helle Farbstreifen zogen sich wie Störsignale durch den Farbenbrei, der vor ihren Augen waberte wie ein Wackelpudding.
Aufgeregte Stimmen schreckten sie auf. Genervt blickte sie sich nach ihnen um. Offenbar war sie nicht die Einzige, die diesen idealen Aussichtspunkt entdeckt hatte, denn zwei Familien gesellten sich zu ihr. Leider kreischten die dazugehörenden Kleinkinder dermaßen laut, dass Mia sich leise fluchend einen entfernteren Platz suchte.
Dort filmte sie mit ihrem Handy das Schauspiel, um es an Lena zu senden. Als sie versuchte, ihre Freundin anzurufen, war die Leitung wieder einmal gestört. Verärgert sah sie auf das Display. Das mit den Funkstörungen nervte wirklich. Warum mussten diese Sonnenstürme auch die Scheiß-Satelliten, oder was auch immer dafür zuständig war, beeinflussen?
Sie wandte sich wieder dem Himmel zu. Das Spektakel wollte nicht enden. Das Grün veränderte sich ständig, hellere Bereiche gingen in dunklere über. Nur langsam verblassten die Farben und damit auch ihre Faszination. Langsam wurde Mia müde und ging schließlich zur Ferienwohnung zurück.
Während Mutter allein am Tisch saß und Rotwein trank, lag Vater auf dem Sofa und sah fern. Kurz überlegte Mia, ob sie ihn stören und mit ein paar Fragen löchern sollte. Nach dem unerwarteten Schauspiel wollte sie jetzt doch mehr über die Hintergründe des Phänomens wissen. Nach den Ferien würde man sicherlich in der Schule darüber sprechen, und sie stellte sich ihren Physiklehrer vor, der genervten Mitschülern der 10. Klasse der Realschule die Zusammenhänge von elektromagnetischen Wellen und dem Ausfall von Funk zu erklären versuchte. Vielleicht hörten sie ja alle besser zu, wenn sie begriffen, dass auch ihre Handys davon betroffen waren.
Die Nachrichten liefen gerade. Also gesellte sich Mia zu ihrem Vater auf das Sofa. Zuerst wunderte sie sich über das schlechte Bild. Es fror immer wieder ein, hing fest, die Stimmen klangen verzerrt, manchmal sahen sie nur Striche und Undefinierbares. Offenbar litt also auch der Programmempfang.
Immerhin bekam sie mit, dass die Polarlichter nicht nur hier, sondern in ganz Europa zu sehen waren. Bilder zeigten staunende Menschen in Paris, London und Rom. Die Straßen in Kopenhagen waren voller Menschen, die zu Tausenden ihre Handys in die Höhe hielten, um das Farbenspiel so gut wie möglich für die Ewigkeit zu sichern.
»Auf der nördlichen Hemisphäre ist heute der gesamte Flugverkehr eingestellt worden«, erklärte Vater zwischen all den schier überwältigenden Bildern.
»Wie? Auch in Amerika und Asien?«
»Ja. Das ist schon krass«, merkte Vater an. »Ich möchte nicht wissen, welche finanziellen Schäden das alles verursacht. Und das soll ja erst der Anfang sein. Angeblich sind über Kamtschatka riesige Brände ausgebrochen.«
»Wo? Und was heißt ›erst der Anfang‹?«
Wortlos schaltete Vater auf den Teletext des Fernsehers um. »Kamtschatka liegt in Ostrussland. Googeln kannst du ja gerade nicht. Das Netz fällt wohl noch einige Tage aus.«
»Für einige Tage?!« Mia hörte sich selbst schreien. Tagelang Funkstille! Es erschien ihr unvorstellbar. Wie sollte sie jetzt mit ihren Freunden kommunizieren?
»Ist mir egal, was irgendwo in Russland geschieht. Warum zum Teufel hat das Auswirkungen auf Europa?«, fragte sie entsetzt.
»Das kann ich dir nicht sagen, Mia. Aber wenn du mal ein paar Tage nicht chatten und mit dem Handy telefonieren kannst, bringt dich das nicht gleich um. Außerdem gibt es noch Festnetztelefone. Auch wenn sie deiner Meinung nach steinzeitlich sind.«
Mia ging nicht auf den Seitenhieb ein und hoffte einfach nur, die Experten würden sich mit dieser Voraussage irren.
Schließlich las sie den Text, wenn es auch aufgrund der Verzerrungen nur schwer möglich war. Zusammenfassend wurde erklärt, dass auf der gesamten Welt partiell Funkausfälle zu verzeichnen waren, vor allem aber auf dem Breitengrad, auf dem auch Europa lag. All dies sei nur eine Erscheinung von wenigen Tagen. Dennoch warnten die Behörden vor Panik und Hamsterkäufen. Die Stromnetze seien nicht davon betroffen, nur einzelne veraltete Anbieter meldeten Schwierigkeiten mit der Versorgung. Zusätzlich gebe es Hitzeerscheinungen im Osten Russlands, deren Intensität einmalig sei.
»Muss ich das verstehen?«, grummelte sie vor sich hin.
Vater warf ihr einen schmunzelnden Seitenblick zu und schaltete zu einer Seite, auf der erklärt wurde, wie die elektromagnetischen Wellen auf die Atmosphäre trafen, in welchem Winkel sie eindrangen und was genau sie verursachten.
Mia wollte das nicht wissen. Es war schlimm genug, dass übernatürlich heftige Sonnenstürme wüteten, die eine derart starke Wirkung auf die Erde hatten, dass sie ihr Handy nicht benutzen konnte. Das mit dem Fernseher war ihr hingegen egal.
Als Vater wieder umschaltete, kamen gerade die neusten Nachrichten. Nach einer kurzen Ankündigung schaltete der Sender zu einer Korrespondentin, die vor einem Bild saß, das ein riesiges halbrundes Gerät zeigte.
Mia zog unwillig die Brauen empor. Es nervte sie, dass selbst die Öffentlich-Rechtlichen auf diese Effekthascherei zurückgriffen. Noch mehr ärgerte sie, dass die Bildqualität immer schlechter wurde. Teilweise hörte sie nur piepsende Töne.
Die Frau mit dem beinahe übertrieben aufgetragenen Lidschatten sprach schon eine Weile, doch jetzt erst hörte Mia zu und bemerkte, wie ungewöhnlich ernst sie blickte. Sonst schauten die Moderatoren doch neutral in die Kamera, egal was sie verkündeten.
Genau in diesem Moment schien der Empfang besser zu sein und sie verstand jedes gesprochene Wort.
» … eine neue Warnung der NOAA, der National Oceanic and Atmospheric Administration. Die derzeitigen Sonnenstürme fallen nicht mehr in die Klasse G5. Man geht von deutlich höheren Werten innerhalb der kommenden zweiundsiebzig Stunden aus. Dies betrifft die Bereiche von strahlungs- und geomagnetischen Effekten sowie Radiostörungen. Eine Eingliederung in die Kategorie X, also die höchste Stufe, ist von Fachleuten bereits bestätigt. Alles weist darauf hin, dass die aktuellen Sonnenstürme extrem heftiger Natur sind, weshalb die NASA eine ausdrückliche Warnung, insbesondere für die Breitengrade zwischen zwanzig und siebzig Grad der nördlichen Hemisphäre, ausspricht. Bis auf Weiteres bleibt der Flugverkehr eingestellt. Stromversorgungsanlagen reduzieren ihre Leistungen auf etwa dreißig Prozent. Weiterhin …«
»Was?«, rief Vater und richtete sich steif auf. »Dreißig Prozent? Die spinnen doch!«
Erstaunt sah Mia ihren Vater an. Sein schwarzes Haar war zerzaust, der Ansatz seines gleichfalls durchwühlten Vollbartes unterstrich den entsetzten Ausdruck auf seinem Gesicht. So hatte sie ihren Vater nur selten erlebt.
Nun wurde auch Mia nervös.
»Das heißt, wir werden alle nur noch notversorgt?«, fragte sie.
»Offenbar. Mein Gott, ich dachte, wir hätten das Schlimmste überstanden.«
Vaters aufgebrachter Ausruf ließ auch Mutter aufhorchen. Sie sprang auf, gesellte sich zu ihnen auf die Couch und lauschte angespannt den weiteren Nachrichten.
»… große Teile des Satellitenfernsehens sind gestört. Im gesamten nordasiatischen Raum fällt die Telekomunikation zu achtzig Prozent aus. In den griechischen Städten Thessaloniki und Athen ist es am heutigen Nachmittag zu schweren Ausschreitungen gekommen. Teile des Militärs …«
Passend zu dem Kommentar starrte Mia auf Bilder von Zusammenstößen zwischen Polizei und Zivilisten in Griechenland.
»Das macht mir Angst«, sagte Mutter leise. »Sollen wir nicht lieber wieder nach Hause fahren?«
»Warum?« Vater drehte sich zu ihr. »Du weißt, was das bedeuten würde. Wir wären morgen bis zu zehn Stunden unterwegs, um wieder nach Düsseldorf zu kommen. Wenn nicht länger. Und wenn die Kacke noch schlimmer wird, bleiben wir im Stau stehen. Nein, danke! Da bleibe ich lieber hier und sitze das aus.«
Mia hatte dem Disput ihrer Eltern gelauscht und war verunsichert. Sie blickte wieder auf den Bildschirm und versuchte, den Worten der Sprecherin zu folgen. Alles war auf einmal dermaßen bedrohlich, dass sie kaum einen klaren Gedanken fassen konnte. Das kurze Hochgefühl und die Faszination, die die Polarlichter bei ihr ausgelöst hatten, waren längst verschwunden. Wenn sie wenigstens Lena anrufen könnte, oder Tanja, ihre zweitbeste Freundin und Schulbanknachbarin. Sie griff nach ihrem Handy und blickte wieder gefrustet auf das Funkstörsymbol.
Keiner von ihnen sagte etwas. Zu dritt sahen sie weiterhin gebannt auf den Bildschirm. Eine Computeranimation zeigte, wie die Sonne explodierende Substanzen ins All schleudert. Zwei Experten erklärten, wie gewaltig diese Sonnenstürme sein müssten, um mehr als nur den Funkverkehr auf der Erde zu stören. Dann präsentierten sie die neuesten Zahlen der NASA sowie der NOAA, die eine deutliche Zunahme der Sonnenaktivität prophezeiten.
Hörbuch
Das Hörbuch zum Reinhören
Gesprochen von
Denise Monteiro
Ungekürztes Hörbuch
Hörprobe · 3:15 min
Mit freundlicher Genehmigung von Hörbuchmanufaktur Berlin
Emotional hochklassig, ein Meisterwerk.
Endzeit-Roman, den man nicht aus der Hand legen kann.
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