Andreas Otter
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Historischer Roman

Der Fischer und die Königin

»Kann die vielleicht größte Liebe vor den Augen des Pharaos verborgen bleiben?«

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Klappentext

In einem magischen Moment verlieben sich die Tänzerin Inet-Amun und der Fischer Hori unsterblich ineinander. Doch Pharao Ramses II., König und menschgewordener Gott, erwählt Inet zu seiner Ehefrau.

Von nun an trägt die ehemalige Tänzerin die Krone Ägyptens, wird zur Königin Nefertari und zur Mutter einer Weltmacht. Doch ihr Herz gehört nur Hori, ihrem Fischer.

Trotz aller Hindernisse und vor den misstrauischen Augen der Götter gelingt es den beiden, ihre Liebe aufrecht zu erhalten. Doch wie lange kann dieser Frevel vor dem Pharao verheimlicht werden?

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Kapitel 1

Hori hörte seinen eigenen Atem lauter als das Klappern seiner Zähne. Obwohl er nicht daran glaubte, gehört zu werden, wünschte er sich nach Swenue zurück, um sicher im Schoß seiner Heimat zu sein. Er hatte es noch nie bereut, während seiner Rückfahrten von den Nilkatarakten stets diese Insel zu besuchen, um den Kampf der Sonne gegen ihren eigenen Untergang zu beobachten. In diesen Augenblicken spürte er besonders das Göttliche, das für ihn so unerreichbar war wie der Ursprung dieses riesigen Flusses, Kemets Lebensader.

Doch nun war alles anders: Eindeutig hatte er Stimmen vernommen. Ein kalter Schauer ergriff ihn, und dies lag nicht an der frischen Brise. Jeder wusste, dass die Elefanteninsel nachts von Schmugglern und Ausgestoßenen heimgesucht wurde, die dort ihren Geschäften nachgingen oder auch von ägyptischen Gerichten zu Zwangsarbeit verurteilt, ohne Nasen und Ohren hier Zuflucht fanden. Nur Schwerverbrechern wurden Nasen oder Ohren abgeschnitten, um sie für immer zu zeichnen und sie von einem alltäglichen Leben zu trennen. Hier auf diese Insel, die Swenue von der ewigen Wüste trennte, wagte sich kein unbescholtener Mann nach Sonnenuntergang, und Hori wusste, dass er dieses Mal zu lange an diesem Ort verweilt hatte.

Mit klopfendem Herzen schlich er zu einer Palme und lauschte ein weiteres Mal. Wieder drangen Wortfetzen an sein Ohr, diesmal näher und deutlicher, obwohl er noch immer nichts verstand. Aufgeregt wischte er seine Stirn trocken. Zweifellos würde keiner der Verbrecher zögern, ihn sofort zu töten, falls er entdeckt werden sollte. Da! Ein lautes Knacksen verriet ihm, dass jemand nur wenige Schritte von ihm entfernt war. Er musste fliehen, bevor er im Schein einer plötzlich entzündeten Fackel erkannt wurde. Vorsichtig schlich er zum nächsten Stamm einer Palme, von dieser wieder zur nächsten, bis er endlich vor einem Gemäuer stand. Es war die Mauer eines kleinen Horustempels, der schon vor Urzeiten erbaut worden war. Doch auch hier vernahm er Stimmen. Mit der jähen Gewissheit, in den nächsten Augenblicken sein Leben zu verlieren, sank Hori zu Boden und hielt beide Handflächen an die noch warmen Steine. Nun benötigte er den Gott dieses Tempels so sehr wie nie zuvor, sehnte ihn mit all seinen Kräften herbei und hoffte, er würde ihm in diesen Augenblicken helfen.

Gott Horus war einst der Sohn der wunderschönen Göttin Isis und des Osiris gewesen. Osiris war von seinem Bruder Seth ermordet und in sieben Teile zerrissen worden. Lange Zeit suchte Isis die Körperteile, bis sie schließlich sechs davon fand, der siebente Teil jedoch, der Phallus, war endgültig verschollen. Isis formte einen Phallus aus Ton und erweckte so Osiris zum Leben. So konnten sie Horus, den Schutzgott Oberägyptens, zeugen, der in einem späteren Kampf Osiris rächte und Seth vernichtete.

Sein Vater hatte ihm diese Geschichte sehr oft erzählt, aber daran dachte er momentan nur für den Bruchteil eines Augenblicks.

Plötzlich nahm eine nahe Stimme Hori die Luft zum Atmen. Mit zitternden Händen und geschlossenen Augen sah er in Gedanken einen der Verbrecher mit einem langen Messer in der Hand neben ihm stehen, bereit, dem noch so jungen Leben ein Ende zu setzen und den Leichnam irgendwo in der Wüste verwesen zu lassen. Er war doch noch so jung; sein bisheriges Leben hatte aus nichts anderem als dem Fischen, Rudern und den einzelnen Fahrten nach Theben bestanden, um dort den großen Markt zu besuchen.

Als er schließlich den Atem des Mannes neben sich spürte, wusste er, verloren zu haben. Der Schnitt durch seine Kehle sollte nicht wehtun, wenn er schnell und tief erfolgte. Doch was, wenn sie ihm zuvor die Gliedmaßen abschnitten, um sie in alle Himmelsrichtungen zu verstreuen? Sein Herz raste.

Plötzlich war auch eine andere Stimme zu hören, weiter entfernt und somit nur als Krächzen zu vernehmen, so als hätte ein Geier seine Beute entdeckt. Der Angesprochene blieb dicht neben Hori stehen, antwortete und entfernte sich wieder, um einen Befehl zu befolgen.

Fassungslos atmete Hori tief durch – er war nicht entdeckt worden. Unfähig, sein Glück zu fassen, wartete er noch, bis nichts mehr zu hören war, bevor er wie eine Raubkatze auf lautlosen Pfoten die steinerne Treppe hinunter ins Wasser stieg und sein Boot weit hinaus auf den Nil zog. Erst jetzt stieg er ein, packte seine Ruder und glitt davon. Dennoch hielt er nach einigen Schlägen inne und lauschte. Niemand schien ihn zu verfolgen oder gehört zu haben, alles blieb still. Hatte Horus, der Starke, ihn gerettet? Hatte sein Flehen an der Tempelmauer die Kraft gehabt, bis an die Ohren des Gottes zu gelangen?

Tiefer Stolz erfüllte Hori, weil er sein Leben unter dem Schutz des mächtigen Horus wusste. Je länger er darüber nachdachte, desto bewusster wurde ihm, dass ihm etwas Besonderes geschenkt worden war, etwas, dessen Hintergrund nur den Göttern bekannt sein konnte. Für kurze Zeit ließ er die Ruder ruhen und schloss die Augen. Er schwor sich, Horus Zeit seines Lebens dafür dankbar zu sein, und nahm sich vor, diesem Gott seinen Dank spürbar zu machen.

Dieser Schwur brannte sich für immer in seinem Herzen ein.

Schon jetzt erhellten unzählige Fackeln die Uferpromenade, die sich voll von Händlern und Kunden in eine der meistbesuchten Straßen der Nacht in Swenue wandelte. Hori lächelte. An diesem Abend würde sein Vater stolz auf ihn sein, denn sein Netz war voller Fische. Mit kräftigem Schwung schleuderte er es auf den Steg, band sein Boot fest und stapfte zur Promenade, um an einem der vielen Stände stehen zu bleiben. Nur kurz sah er zur Anlegestelle zurück, doch niemand war ihm gefolgt.

»Sollte mich Amun geblendet haben?«, rief Khawes, als er den Anblick des vollen Netzes neben Hori am Boden liegen sah. Sein einziger Sohn, der, so wie er dastand, mit seinen vier Ellen Körperlänge die meisten der anderen weit überragte, hatte tatsächlich für einen sehr umsatzfreudigen Abend gesorgt.

»Ich denke nicht«, erwiderte Hori. »Amun wird sich kaum um einen Fischer kümmern, der stets rechtens seinen Geschäften nachgeht.«

Khawes schüttelte den Kopf. »Aber möglicherweise Maat, unsere göttliche Richterin. Doch wie auch immer, die Götter waren dir heute wohlgesinnt.«

»Sind die Fische frisch?«, unterbrach sie eine Frauenstimme. Neben Hori stand plötzlich eine junge Frau, deren schwarzes Haar sich über ihre langen Schultern wanden. Eigentlich nichts Ungewöhnliches in Swenue, doch trotzdem blieben Horis Augen lange auf ihr haften.

»Am heutigen Tag selbst gefangen!«, erwiderte er, ohne seinen Blick von ihrem Gesicht zu nehmen. Lächelnd bückte er sich und reichte ihr einen besonders großen Fisch.

Bewundernd wanderte der Blick des Mädchens über Horis muskulöse Arme, sein Gesicht und seine Augen. »Ich benötige aber drei von diesen, schließlich habe ich hungrige Gäste.«

Hori sah erst auf ihren lächelnden Mund, griff dann aber in das Netz und brachte zwei große Fische zum Vorschein. Er hob sie ihr entgegen, hielt sie aber noch fest in seiner Hand. »Wo befindet sich dein Haus?«

Die junge Frau, ungefähr vierzehn Nilschwellen alt, weitete ihre dunklen Augen. »Möchtest du mir etwa die Fische nach Hause tragen?«

»Nicht jetzt, aber vielleicht könnte ich dich später beliefern, was auch zu meinen Aufgaben gehört.«

Hori musste nicht hinsehen – er wusste, dass sein Vater spätestens zu diesem Zeitpunkt die Augen rollte.

Indessen errötete das Mädchen und grinste Hori an. »Nun ja, womöglich könnte ich auf dich zurückgreifen. Ich arbeite in einer Schenke direkt neben der Winterresidenz des Wesirs. Dort werden übrigens junge Männer gerne gesehen.« Wieder musterte sie die starken Arme des jungen Fischers, der aussah, als hätte ihn Chnum, der Schöpfergott, auf seiner Töpferscheibe mit besonderem Wohlwollen erschaffen. Sie fühlte, wie ihr Blut in Wallung geriet, und berührte mehr absichtlich als zufällig seine Finger. Spätestens jetzt schämte sie sich für ihr ungezogenes Verhalten. »Die Residenz des Wesirs ist nicht weit von hier, junger Fischer, deshalb nehme ich sie gleich mit. Aber vielleicht beehrst du mich tatsächlich eines Tages mit deinem Besuch.«

Hori nickte nur, überreichte dem Mädchen die Fische, und erhielt dafür ein Säckchen Koriander. Dann grinste er und sah ihr noch einige Augenblicke nach, bis ihr schwarzes Haar in der Menge verschwand. Sicherlich hätte sie ihm nicht sagen müssen, wo sich die Residenz des Wesirs befindet, offenbar war sie aber ebenso aufgeregt gewesen wie er selbst.

Sein nächster Blick fiel allerdings auf seinen Vater, der ihn vorwurfsvoll ansah.

»Ach, auch das Beliefern gehört zu unseren Aufgaben? Interessant!«

»Vater, sie ist wunderschön!«

Khawes schüttelte den Kopf, obwohl er seinen Sohn gut verstehen konnte. Er erinnerte sich nur zu gut an seine eigene Jugend, in der stets der Rohrstock ihn davon abgehalten hatte, mit dem einen oder anderen Mädchen hinter einer einsamen Hausmauer zu verschwinden. »Hüte dich vor dem Schoß eines Mädchens! Er lässt dich nicht mehr los und stürzt dich immer tiefer ins Verderben.«

»Vater, ein Schoß hat noch niemanden ins Verderben gestürzt, vor allem ein so schöner nicht. Vermutlich hatte sie aber schon einige Liebhaber, während ich die meiste Zeit auf den Wassern des Nils verbrachte, obwohl sie meine fünfzehn Nilschwellen wohl noch nicht erreicht hat. Vater, ich bin noch so unerfahren!«

Verständnislos starrte Khawes ihn an. »Wenn ich sehe, wie sie deinen Körper angesehen hat, frage ich mich ernsthaft, warum du tatsächlich noch so unerfahren bist. Du könntest dir alle Mädchen auf diesem Markt nehmen, und nicht eine würde dir ihren Schoß verwehren! Aber ich bin froh, dass du diesem Laster nie verfallen bist.«

Hori lächelte, als sein Vater erst zu ihm hochsah und ihm schließlich eine Hand auf seine Schulter legte. Erst dann widmete sich Khawes den Fischen, die noch alle ausgenommen, teils gewürzt, alle aber in Reih und Glied auf den Tisch gelegt werden mussten, um letztlich in den Taschen der Kunden zu verschwinden.

Khawes liebte Hori über alles und hätte seinen eigenen Tod sofort herbeigesehnt, um seinen Sohn dadurch auch nur vor einer einzigen schweren Krankheit zu schützen. Hori war der Einzige, der ihm geblieben war, obwohl seine Familie einst beträchtlichen Umfang vorweisen konnte, und in Situationen wie diese erinnerte er sich besonders an sie.

Khawes‘ Frau hatte vor acht Nilschwellen der Pesthauch der Göttin Sachmet ereilt, während seine beiden ältesten Söhne erst vor zwei Nilschwellen in den Wirren eines kurzen Bürgerkrieges ihr Leben gelassen hatten. In jener Zeit war der allseits beliebte und berühmte Pharao Sethos gestorben und somit den Weg nach Westen gegangen. Sethos hatte dem Land Kemet so sehr Wohlstand und Sorglosigkeit beschert, wie es vorher nur einem König, Thutmosis, gelungen war. Das Land war zu alter Blüte gewachsen und hatte den Bewohnern das sichere Gefühl gegeben, in einem mächtigen Staat zu leben. Doch sein Tod hatte vieles verändert. Plötzlich hatte wieder die Angst regiert, alles verlieren zu können, und mit der Unsicherheit, ein zweites Mal von den Hyksos oder gar von den Hethitern überfallen zu werden, wurde ein Aufstand ausgelöst. Viele waren in diesen unruhigen Zeiten gestorben, doch weniger durch die Miliz, als denn durch chaotische Zustände in den Wohnvierteln. So waren die zwei ältesten Söhne Khawes‘ hinterrücks erschlagen und in den Nil geworfen worden, ohne erkennbares Motiv und vorhersehbaren Kampf. Dies war das Schlimmste, das Khawes widerfahren konnte: Hätten seine Söhne eine Ruhestätte in der Totenstadt des Westens erhalten, würden ihre Kas dort leben können und all die Freuden genießen, die man in der Unterwelt vorfand. Doch, ohne Ruhestätte zu sterben, irgendwo und für immer unauffindbar, das bedeutete, dass ihre Kas ewig und unwiederbringlich auf der Suche nach dem Westen waren: ruhelos und verdammt, von den Göttern gemieden und für immer verloren. Einem Ägypter konnte nichts Schlimmeres geschehen, ein Familienmitglied auf diese Weise zu verlieren, und Khawes spürte den Schmerz heute noch so tief wie damals.

Erst der Nachfolger Sethos‘ hatte die Unruhen gestoppt, denn er war dessen Sohn. Seine Stärke wurde weithin gerühmt und seine königlichen Kartuschen waren schon jetzt bis ins elende Kusch geschlagen: Usimare Re, Ramses, geliebt von Amun.

Jetzt, wo Khawes seinem Sohn in die Augen sah, spürte er die Hoffnung, dass Hori ein anderes Schicksal zuteilwerden konnte, eines, das Khawes als Vater anstatt Trauer und den Kampf ums tägliche Brot Stolz, Anerkennung und Achtung einbrachte. Hori hatte zwar erst fünfzehn Nilschwellen hinter sich, doch er war stark wie ein Pferd und schlau wie ein Gelehrter der Königlichen Schule des Amun in Theben, obwohl er niemals eine Schule besucht hatte. Hori war der ganze Stolz seines Vaters, er hatte nur noch ihn, lenkte ihn von den vielen schmerzhaften Erinnerungen früherer Zeit ab und entnahm seinem Herzen den Gram.

Hori verbrachte noch die halbe Nacht auf dem Markt, ohne ein weiteres Wort zu sagen. Nur zu Beginn dachte er an die angstvollen Augenblicke auf der Insel zurück, doch längst weilten seine Gedanken hier am Hafen von Swenue, dessen Geruch er an jedem Abend liebte und er sich somit nicht vorstellen konnte, an einem anderen Ort je glücklicher sein zu können. Fackeln erleuchteten die engen Wege des Marktes, und erst in der Ferne beschien das spärliche Licht die ersten weißen Mauern des Dorfes. Swenue war Horis Heimat; würde ihm ein ferner Geist den schönsten Ort auf Erden versprechen, wüsste Hori längst, wo er ihn antreffen konnte.

Die Hitze stieg ins Unermessliche, als Inet-Amun die letzten Stufen zum Haus der Tänzerinnen hinablief und an der Schwelle vor der ersten Säule um sich sah. Schon immer faszinierte sie dieser riesige Tempel, der seit Menschengedenken die Macht der Pharaonen widerspiegelte. Ihre Mutter hatte ihr einst erzählt, tausend Könige hätten an diesem Bauwerk gearbeitet, und wenn sich das Mädchen umsah und ihre Aufregung fühlte, so glaubte sie diesen Worten auch. Manchmal war ihr, als könne sie die wachsamen Augen der Pharaonen auf ihrer Haut spüren.

Hier, am Rande des Tempels des Reichsgottes Amun in Karnak, etwas außerhalb der Metropole Theben, hatte sie schon getanzt, als sie erst vier Nilschwellen zählte. Inet-Amun erinnerte sich oft an die Anfänge, in denen sie, manchmal auch mit leichten Schlägen durch den bei Lehrern sehr beliebten Papyrusgerten auf ihr Hinterteil, die harte Kunst des Kulttanzes erlernt hatte. Unterbrochen von täglichen Betriten, rituellen Waschungen und der langen Ausbildung, ihren Körper zu strapazieren, hatte sie jedoch genügend Zeit gehabt, zu einigen Mädchen Freundschaften zu knüpfen. Doch trotz der harten Erziehung fühlte sich Inet-Amun nicht gefangen; es gab noch einen deutlichen Unterschied zu den Amunpriesterinnen, die, nachdem sie in die heiligsten Räume einzogen, oft über lange Zeit hinweg nicht mehr gesehen wurden. Die Priesterinnen hatten ihr gesamtes Leben dem großen Gott verschrieben und wurden vereinzelt nach mehreren Nilschwellen kaum mehr wiedererkannt, oftmals auch nicht von den eigenen Eltern. Inet-Amun aber war Tänzerin, und darauf war sie stolz.

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Selbst als Mann bewegte mich diese Liebesgeschichte tief.
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