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Bruchland · Kapitel 2

Die Begegnung

Andreas Otter

Deutschland, 2026  ·  Ein politischer Thriller  ·  Vorabdruck

»Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.«

Primo Levi · Holocaust-Überlebender, Schriftsteller

Der Regen fiel leicht und monoton auf die Windschutzscheibe. Es war wie ein gleichmäßiges Trommeln, das Robert fast einschlafen ließ, hätte ihn nicht die Musik aus dem Radio wachgehalten. Die Scheibenwischer zogen ihre Bahnen und verschmierten das Licht der Straßenlaternen zu orangefarbenen Streifen. Irgendwo vor ihm hupte jemand, wie immer in der Düsseldorfer Altstadt an einem Freitagabend.

Robert lehnte sich zurück und seufzte. Er hätte jetzt zu Hause sein können, mit einem Glas Rotwein, den Laptop auf dem Schoß und endlich den verdammten Bericht über die Fusion der Düsseldorfer Energiewerke mit dem Konzern GRD fertigschreiben. Deadline war Montag, und er hatte noch nicht einmal die Hälfte. Stattdessen saß er hier, eingeklemmt zwischen zwei Lieferwagen, und fuhr zu einem Abendessen, auf das er keine Lust hatte.

Es war Katharinas Geburtstag. Verspätet, weil sie am eigentlichen Tag hatte arbeiten müssen. Sie wurde neununddreißig Jahre alt, und sie feierte wie immer bescheiden mit ein paar Freunden, asiatischem Essen und vermutlich zu viel Wein. Robert liebte seine Schwester, aber manchmal wünschte er sich, sie würde weniger auf Harmonie setzen und mehr auf Effizienz. Eine WhatsApp mit Glückwünschen hätte ihm heute gereicht. Aber ihr natürlich nicht.

Vor allem, weil Giulia dabei sein würde.

Katharina hatte sie vor ein paar Monaten auf der Arbeit kennengelernt, und seitdem war die Italienerin fester Bestandteil jeder Feier. Giulia war nett, herzlich, offen und immer gut gelaunt. Aber sie redete eindeutig zu viel und über alles. Über das Wetter, über ihre Familie in Neapel, über die neuesten Serien auf Netflix, über Politik, über Käse und sogar über Schuhe. Es gab kein Thema, das Giulia nicht in eine zwanzigminütige Anekdote verwandeln konnte.

Und nun brachte sie auch noch ihre Mitbewohnerin mit. Katharina hatte es beiläufig erwähnt, als wäre es selbstverständlich. »Giulia kommt nicht allein, sie bringt Maia mit. Du kennst sie nicht, sie ist aber total nett.« Robert hatte nur genickt. Was hätte er auch sagen sollen? Es war schließlich Katharinas Abend.

Trotzdem nagte etwas an ihm. Eine weitere Unbekannte am Tisch bedeutete höfliche Smalltalk-Pflicht, die üblichen Fragen nach Herkunft, Arbeit oder Hobbys. Robert hasste Smalltalk. Er war Journalist, und sein Job war es, Fragen zu stellen, aber im Privaten wollte er einfach nur in Ruhe gelassen werden.

Gerade heute, weil das Ergebnis der Wahlumfrage von den öffentlich-rechtlichen Sendern bekanntgegeben worden war. Es hatte ihn schockiert, auch wenn zuvor alles darauf hingedeutet hatte.

Endlich setzte sich das Auto vor ihm in Bewegung. Robert schaltete in den ersten Gang, fuhr drei Meter und bremste wieder. Ein Tropfen lief langsam die Scheibe hinunter, teilte sich, bevor er sich mit einem anderen vereinte. Er beobachtete ihn eine Weile, wie er seinen Weg suchte, wohl unschlüssig, ob er nach links oder rechts sollte.

Vielleicht würde der Abend ja schnell vorbeigehen. Womöglich wollte Frank nicht wieder über die Wahlen reden und vielleicht würde Giulia ausnahmsweise mal Luft holen.

Robert bog in die Seitenstraße ein, in der das „Saigon Garden“ lag, und suchte nach einem Parkplatz.

✦ ✦ ✦

Der Geruch von Ingwer und Zitronengras hing in der Luft, als Robert das Saigon Garden betrat. Angenehmer noch war die Wärme, die ihn sofort umfing. Das Restaurant lag versteckt in einer Seitenstraße der Düsseldorfer Altstadt, warm beleuchtet, mit dunklem Holz und Lampions an den Wänden.

Seine Schwester Katharina saß bereits am Tisch, neben ihr Giulia und ihr gegenüber eine weitere Frau, die Robert nicht kannte. Sein Bruder Frank saß neben Giulia, hatte die Arme verschränkt und den Blick auf die Speisekarte gerichtet, als studiere er dort ein juristisches Dokument.

»Robert!«

Katharina winkte ihm zu. Ihre Stimme war eine Spur zu laut, als wolle sie die Anspannung überspielen. Schnell kam er auf sie zu und umarmte sie. Jetzt, wo er sie an sich spürte, war er doch froh, gekommen zu sein. Er mochte sie seit jeher.

Er umarmte auch seinen Bruder, wandte sich Giulia zu, gab ihr die Hand und sah schließlich zu Maia.

»Und das ist Maia.«

Sie sah ihn kurz, aber direkt an. Dunkle, fast schwarze Augen musterten ihn. Maia hatte hohe Wangenknochen und schwarzes Haar, das ihr bis über die Schultern fiel. Dazu trug sie einen schlichten grauen Pullover, doch ihr Gesicht, der Ausdruck ihrer Augen, die Art, wie sie dasaß, ließen ihn einen Moment zu lange hinschauen.

»Hallo«, sagte sie, und ihre Stimme hatte einen leichten Akzent.

»Hallo«, erwiderte Robert. »Ich bin Robert.« Als er erkannte, dass er sie anstarrte, setzte er sich.

Frank hob kaum den Blick. »Maia kommt aus Georgien«, sagte er beiläufig, als würde er eine Wettervorhersage verlesen. »Ist seit einem knappen halben Jahr hier. Wenn du dich mit ihr unterhalten willst, dann sprich Englisch.«

»Ja«, pflichtete Maia auf Englisch bei. »Ich hoffe, es ist kein Problem für dich.«

Robert begann plötzlich zu schwitzen. »Nein, überhaupt nicht. Englisch konnte ich immer gut.«

»Lustig«, brummte Frank und setzte sein sarkastisches Lächeln auf. »Wir sitzen in einem asiatischen Restaurant und sprechen Englisch.«

Sofort hob Katharina den Finger. »Momentan sprichst du aber Deutsch!« Sie fuhr ihn schärfer an, als Robert es erwartet hatte. »Bitte lass es einfach!«

Fragend sah Maia zu Katharina, doch diese erklärte ihren kleinen Disput nicht.

Mahnend blickte nun auch Robert zu Frank. Sein Bruder hatte schon seit jeher etwas gegen Ausländer, vor allem, wenn sie nicht arbeiteten. Zwar versuchte er es stets als Scherz oder Missverständnis darzustellen, doch Katharina und Robert ließen dies nie zu.

Da die anderen schon in die Speisekarten gesehen hatten, schnappte sich auch Robert eine. Dabei konnte er sich kaum konzentrieren. Ab und zu spähte er zu Maia, die ihn auch immer genau dann ansah.

✦ ✦ ✦

»Maia kommt aus Tiflis«, erklärte Giulia in fast perfektem Deutsch.

»Wir sollten Englisch sprechen«, schlug Katharina vor. »Wir alle können es, und ich bin ohnehin für Mehrsprachigkeit.«

»Ich gut hören, aber schlecht spreche«, stotterte Maia unsicher. »Ich lerne in Kurs.«

Da legte Giulia eine Hand auf ihren Arm. »Wir sprechen Englisch.«

Die Bestellung wurde aufgegeben und Wein eingeschenkt. Für einen Moment kehrte so etwas wie Normalität ein. Katharina erzählte von der Arbeit, Giulia von einem Missgeschick in der Küche, bei dem sie beinahe die halbe Wohnung in Brand gesetzt hätte. Alle lachten, und selbst Frank verzog die Mundwinkel.

All die Zeit über beobachtete Robert Maia aus den Augenwinkeln. Sie lächelte höflich, nickte an den richtigen Stellen, aber es war ein zurückhaltenes Lächeln. Eines, das sie vorsichtig erscheinen ließ.

»Und du, Maia?« Katharina lehnte sich vor. »Was machst du so in Düsseldorf? Arbeitest du?«

Maia zögerte, als müsse sie abwägen, wie viel sie preisgeben wollte. »Ich arbeite«, sagte sie schließlich auf Deutsch, dann wechselte sie ins Englische. »Ich arbeite bei einem Discounter. Mein Arbeitsvisum verlangt es, ich kann sonst nicht bleiben. Gleichzeitig besuche ich zwei Mal wöchentlich den Integrationskurs.«

»Deshalb heißt es ja auch Arbeitsvisum«, brummte Frank, woraufhin ihm Katharina einen strafenden Blick zuwarf.

»Das ist aber stressig«, sagte Katharina mitfühlend.

»Ja.« Maia nickte. »Very stressig.«

Frank lehnte sich zurück und verschränkte die Arme wieder. Er sagte nichts mehr, aber Robert sah, wie sein Blick auf Maia ruhte. Nicht feindselig, eher prüfend.

»Was hast du denn gelernt?«, fragte Robert.

»Ich habe Architektur in Tiflis studiert. Aber hier, in Deutschland, wird mein Abschluss nicht anerkannt. Ich müsste noch einmal studieren, oder zumindest Kurse machen. Das kostet Geld und Zeit, und beides habe ich nicht.«

»Das ist doch Wahnsinn«, sagte Katharina und schüttelte den Kopf. »Du hast einen Abschluss, aber er zählt nicht?«

»Willkommen in Deutschland«, murmelte Giulia.

Frank räusperte sich. »Es gibt schon Gründe, warum man das so handhabt. Standards müssen eingehalten werden.«

Da warf Katharina ihm einen weiteren scharfen Blick zu. »Frank!«

»Was? Ich sage doch nur, dass es nicht ohne Grund so geregelt ist.«

»Schon gut.« Maias Stimme war leise, aber bestimmt. »Ich verstehe das. Es ist für alle kompliziert.«

✦ ✦ ✦

Die Vorspeisen kamen. Herrlich duftende Sommerrollen und knusprige Teigtaschen wurden zwischen sie gestellt. Robert konnte den Blick nicht von Maia nehmen. Irgendetwas an ihr zog ihn an. Vielleicht war es die Ruhe, mit der sie sprach, womöglich die Art, wie sie Franks unterschwellige Angriffe abfing, ohne sich zu verteidigen. Vielleicht auch nur die Traurigkeit, die in ihren Augen lag.

»Warum bist du nach Deutschland gekommen?«, fragte er schließlich.

Maia schien für einen Moment zu überlegen, ob sie antworten sollte. Schließlich legte sie das Besteck zur Seite.

»Weil ich wegmusste«, sagte sie leise. »Aus Georgien. Es war nicht mehr sicher für mich.«

»Nicht sicher?« Katharina runzelte die Stirn. »Warum?«

Maia atmete tief durch. »Ich habe an Protesten gegen die Regierung teilgenommen. Gegen Korruption, gegen den russischen Einfluss. Wir waren viele, und es war friedlich, aber die Polizei hat uns trotzdem aufgelöst. Mit Gewalt. Einige meiner Freunde wurden verhaftet, andere sind verschwunden. Auch mein Bruder ist verschwunden.«

Die Worte klangen in Robert nach.

»Ich hatte Angst, dass sie auch zu mir kommen. Also habe ich alles hinter mir gelassen. Meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit. Alles. Ich habe nur einen Koffer gepackt und bin gegangen. Zuerst nach Ungarn, dort habe ich dann das Arbeitsvisum beantragt.«

Robert spürte, wie sich etwas in seiner Brust zusammenzog. »In Ungarn? Wie lange warst du da?«

»Ein Jahr.«

»Meine Güte, das mit der Flucht aus Georgien muss furchtbar gewesen sein.«

Maia lächelte schwach. »Es war die einzige Möglichkeit. Freiheit hat ihren Preis, und ich habe ihn bezahlt.«

Da legte Giulia eine Hand auf Maias Schulter. »Sie ist stark. Stärker, als ich es je sein könnte.«

Frank sagte nichts. Er starrte nur auf seinen Teller, sein Gesicht war verschlossen, die Lippen zusammengepresst.

Katharina hingegen hatte Tränen in den Augen.

Robert hatte schon völlig vergessen, dass sie sich all die Zeit über auf Englisch unterhielten. Er sah Maia an und verstand plötzlich, dass diese Frau mehr durchgemacht hatte, als er sich je vorstellen konnte. Und dass sie trotzdem ruhig, gefasst und ohne Bitterkeit hier saß.

»Ich hoffe, du findest hier, was du suchst«, sagte er leise.

Maia sah ihn an, und zum ersten Mal an diesem Abend lächelte sie wirklich. »Danke. Das hoffe ich auch.«

Das Gespräch wurde nun etwas entspannter. Katharina erzählte von ihrem Chef, der ständig seine Brille verlor, und von der neuen Software, die mehr Probleme verursachte als sie löste. Sie lachte dabei, und Robert mochte es, wie sie selbst die banalsten Dinge interessant klingen lassen konnte.

»Und du, Frank?« Dabei lehnte sich Giulia etwas vor. »Was machst du beruflich?«

Als Frank sich aufrichtete, nahm sein Gesicht diesen Ausdruck an, den Robert so gut kannte. Stolz, aber kontrolliert.

»Ich bin bei der Commerzbank. Kreditanalyse, Unternehmensfinanzierung. Wir betreuen mittelständische Unternehmen, vor allem im Ruhrgebiet.«

»Klingt wichtig«, sagte Giulia anerkennend.

»Ist es auch.« Frank griff nach seinem Weinglas. »Gerade in Zeiten wie diesen. Die Wirtschaft ist angespannt, die Zinsen hoch und viele Unternehmen kämpfen. Wir helfen ihnen, auf Kurs zu bleiben.«

Robert hörte zu, aber nur halb. Sein Blick wanderte immer wieder zu Maia, die still dasaß und an ihrer Sommerrolle knabberte. Ihre Finger waren schmal, die Nägel kurz geschnitten. Sie trug keinen Schmuck, keine Ringe, kein Armband, nicht einmal Ohrringe. Ihre Haut wirkte samtweich, als hätte sie sich frisch eingecremt. Er konnte einfach nicht aufhören, sie anzusehen.

»Und was ist mit dir, Robert?« Maias Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. Sie sah ihn an, dabei war ihr Blick direkt und interessiert. »Du hast noch nichts erzählt.«

Wieder fiel ihm zu spät auf, dass sie Englisch sprachen. Es war seltsam, dass dies so sehr zur Nebensächlichkeit wurde. Er räusperte sich und versuchte, nicht zu verlegen zu klingen. »Ich bin Journalist und arbeite für den Rheintor Media Verlag, es ist ein ziemlich renommiertes Haus. Ich leite dort das Politikjournal.«

»Das klingt aufregend«, sagte Maia. Dabei leuchteten ihre Augen. »Du schreibst also über Politiker?«

»Ja, ziemlich oft. Aber auch über Firmen, Posten und deren Verbindung zur Politik.«

»Das muss interessant sein.« Ihre Stimme hatte etwas Weiches, beinahe Sehnsuchtiges.

Robert spürte, wie etwas in ihm nachgab. Er wollte ihr sagen, dass er sie gerne wieder treffen, ihr mehr von seiner Arbeit erzählen wollte, aber er biss sich auf die Zunge. Das war völlig lächerlich, er kannte sie ja kaum.

»Manchmal ist es auch sehr trocken«, sagte er stattdessen. »Man muss es wirklich mögen.«

Sie lächelte, aber es erreichte ihre Augen nicht. »Ich mag es.«

Kurz darauf kamen die Hauptgänge. Dampfende gebratene Nudeln, knuspriges Hühnchen mit Cashewkernen und eine Schüssel asiatisches Gemüse. Sie aßen, plauderten und lachten. Frank erzählte von einem schwierigen Kunden, Katharina von einem absurden Steuerfall und Giulia von einem Missverständnis mit ihrem Vermieter. Robert berichtete von einem Streit mit seiner Ex-Frau Claudia, bei der es um ihre gemeinsame Tochter ging. Maia hörte zu, stellte hin und wieder eine Frage und lachte immer öfter. Aber Robert merkte, dass sie müde war. Nicht körperlich, sondern tiefgreifend. Und je länger er sie ansah, desto mehr spürte er, wie etwas in ihm erwachte. Eine Unruhe, die er nicht einordnen konnte. Ihre Stimme tat ihm gut, so seltsam das auch klang. Die Art, wie sie sprach, leise und bedacht, als wäge sie jedes Wort ab. Der deutliche Akzent, der manche Silben weicher machte, andere hingegen härter. Es war, als würde eine Melodie in seine Gedanken dringen, die er nicht mehr loswurde.

✦ ✦ ✦

Als sich der Abend dem Ende zuneigte, zahlte Katharina. Draußen hatte der Regen aufgehört, aber die Straßen glänzten noch feucht im Licht der Laternen.

»Danke, dass ihr alle gekommen seid«, sagte Katharina und umarmte jeden einzelnen. »Das war schön.«

Frank verabschiedete sich knapp, murmelte etwas von frühem Termin am nächsten Morgen und verschwand in Richtung Parkhaus.

Robert hingegen war unsicher, ob er etwas sagen sollte. Irgendwas.

»Es war sehr schön, dich kennenzulernen«, sagte Maia schließlich und streckte ihm die Hand hin.

Er nahm sie. Ihre Hand war warm und fest. Er genoss es unendlich, sie in einer Hand zu halten. »Gleichfalls.«

Sie lächelte, dann drehte sie sich um und folgte Giulia.

Robert stand nur da und sah ihnen nach, bis sie um die Ecke verschwanden.

Auf der Heimfahrt konnte er an nichts anderes denken als an ihren Blick, der ihn festhielt. Als wäre sie neben ihm, hörte er ihre Stimme, die so ruhig klang, selbst wenn sie von Flucht und Angst gesprochen hatte. Er dachte an die Art, wie sie gesessen war, aufrecht, würdevoll, obwohl sie hatte aus ihrem Land fliehen müssen.

Er fuhr durch die leeren Straßen, vorbei an geschlossenen Läden und erleuchteten Fenstern, und fragte sich, ob er Maia wiedersehen würde. Ob er eine Ausrede finden könnte, um Katharina zu fragen, ob sie Maias Nummer hätte. Ob das seltsam wäre?

Wahrscheinlich schon.

Aber er wollte es trotzdem tun.

Ende des zweiten Kapitels

Das war die Szene, von der im Newsletter die Rede war.
Der Cliffhanger sitzt im letzten Satz.

Bruchland erscheint 2026. Die Vorbestellung kommt im nächsten Brief.

Made on
Tilda